Sich selbst verstehen – der Kern deiner Vorbereitung
Bei jeder MPU geht es um die persönliche Aufarbeitung. Dazu gehören drei Themen: Ziele, Motive und Gefühle. Aus ihnen entstehen die Veränderungen, die du in der MPU nachvollziehbar beschreiben kannst.
Ich empfehle dir, mit den Zielen zu beginnen.
Warum du mit dir selbst beginnst
Um in der MPU reflektierte Antworten zu geben, beschäftigst du dich zunächst mit dir selbst: mit dem, was du möchtest und was dir wichtig ist – mit deinen Motiven und wie du Entscheidungen triffst – und mit deinen Gefühlen, weil sie einen großen Zusammenhang zu deinem Delikt haben.
Ziele, Motive und Gefühle sind deine Lebensbegleiter
Diese drei Themen begleiten dich durch dein Leben. Meistens beschäftigen wir uns nicht so sehr damit, es sei denn, wir müssen es.
Entdecke, was schon in dir ist.
Wenn du dich mit deinen Zielen, Motiven und Gefühlen beschäftigst, erwartest du vielleicht, dass du viele Fehler entdeckst oder dass du dich für das Vergangene verurteilen wirst. Durch die Beschäftigung mit dir selbst entdeckst du etwas anderes: wie du denkst, wie du dir manchmal selbst das Leben schwerer machst, als es nötig ist – und wie du dein Leben mehr gestalten kannst.
Ich habe immer gedacht, ich muss alles kontrollieren, damit nichts schiefgeht und damit ich mich sicher fühle. Es war so anstrengend, und deshalb ist mein Alkoholkonsum mit der Zeit mehr geworden. Ich habe früher gedacht, dass Abgeben, um Hilfe bitten oder mal etwas nicht können sofort in einen Abgrund führt. Ich habe diese Gedanken hinterfragt und neue Lösungen gefunden und kann heute ein entspannteres Leben führen. Ich hätte nie gedacht, dass das geht.– Klientenstimme
Schau dir die drei Arbeitshefte an, um zu sehen, was dich darin erwartet.
Tippe auf ein Buch, um zur Beschreibung zu kommen.
Oder gleich alles im Blick: Zur MPU-Vorbereitung




