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Gefühle machen das Leben bunt

Station 4 von 5 – deine Gefühlswelt kennenlernen.

Kostenfreies Produkt auf dieser Seite: Ein Beispiel aus der Praxis

Warum ist dieses Arbeitsheft für dich so wichtig?

Du bist wahrscheinlich nicht hier, weil du dich besonders gern mit Gefühlen beschäftigen möchtest. Du bist hier, weil du die MPU bestehen willst. Und genau deshalb ist dieses Arbeitsheft so wichtig für dich.

In der MPU geht es nicht nur darum, was passiert ist. Es geht darum, ob du verstanden hast, warum es passiert ist. Der Gutachter oder die Gutachterin möchte erkennen, ob du heute besser verstehst, was damals in dir los war, welche Bedeutung Alkohol, Drogen oder dein Verhalten im Straßenverkehr für dich hatten – und was du heute anders machst.

Viele Menschen sagen zuerst: „Ich habe einfach getrunken.“ „Ich habe einfach konsumiert.“ „Ich bin einfach zu schnell gefahren.“ „Ich habe mir dabei nichts gedacht.“

Das kann sich ehrlich anfühlen. Für die MPU reicht es meistens nicht. Denn hinter deinem Verhalten gab es fast immer einen Grund. Vielleicht wolltest du abschalten. Vielleicht wolltest du dich freier fühlen. Vielleicht wolltest du Druck loswerden, nicht nachdenken, dazugehören, mutiger sein – oder für einen Moment keine unangenehmen Gefühle spüren. Genau diesen Zusammenhang erarbeitest du in diesem Heft.

Am Ende sollst du nicht nur sagen können: „Ich mache das nicht mehr.“ Sondern auch: „Ich habe verstanden, warum ich es gemacht habe. Und ich weiß heute, wie ich anders damit umgehen kann.“ Genau das ist für deine MPU wichtig.

In der MPU geht es auch immer um Gefühle.

Diese Fragen kommen im Gespräch:

„Welche Gefühle waren mit dem Konsum oder Ihrem Fahrverhalten verbunden?“
„Wie sind Sie früher mit Ihren Gefühlen umgegangen?“
„Welche Gefühle haben Sie früher vermieden?“
„Was haben Sie im Umgang mit Ihren Gefühlen verändert?“

Wenn dir zu diesen Fragen jetzt keine Antwort einfällt, ist das kein Problem. Das geht sehr vielen zu Beginn so – kaum jemand schaut von allein auf seine Gefühle.

Die häufigsten Antworten – und warum sie nicht tragen

Das hören Gutachterinnen und Gutachter jeden Tag:

„Mir ging es normal.“

Warum diese Antwort nicht ausreicht – und worauf es ankommt

Normal ist häufig eine Beschreibung dafür, dass man die Gefühle noch nicht benennen kann. Es wäre wichtig zu erkennen, ob du z. B. enttäuscht oder traurig bist, weil beides eine andere Bedeutung hat.

„Ich habe meine Gefühle im Griff.“

Warum diese Antwort nicht ausreicht – und worauf es ankommt

Gefühle im Griff zu haben bedeutet oft, sie beiseitezuschieben. Was machst du mit Gefühlen, die sich nicht wegdrücken lassen?

„Mit Drogen/Alkohol ging es mir nicht anders.“

Warum diese Antwort nicht ausreicht – und worauf es ankommt

Vielleicht hast du es so erlebt. Konsum verändert Gefühle aber meist leise, ohne dass man es merkt – wofür war der Konsum bei dir gut?

„Mir geht es heute gut, die schlechte Zeit ist vorbei.“

Warum diese Antwort nicht ausreicht – und worauf es ankommt

Schön, wenn es dir heute gut geht. Für die MPU ist wichtig zu erklären, was du dafür getan hast – und wie du heute mit schwierigen Gefühlen umgehst.

Für eine positive MPU ist wichtig, dass du heute sagen kannst, was damals in dir vorging – und wie du inzwischen mit solchen Gefühlen umgehst.

Ich habe gedacht, dass Gefühle einfach da sind und dass ich die schlechten Gefühle einfach beiseite schieben kann. Es hat sich einfach alles in mir angesammelt.– Klientenstimme

Gefühle zeigen dir, was du brauchst

Gefühle sind keine Schwäche und kein Problem. Sie zeigen dir, was dir wichtig ist, was dir guttut und wo deine Grenzen liegen. Wer sie nicht wahrnimmt, wird trotzdem von ihnen gesteuert – nur eben unbemerkt.

Zwei Sätze zum Vergleich:

Zustand

„Ich war im Stress.“

Gefühl

„Ich war überfordert und hatte Angst, Fehler zu machen – und das wollte ich niemandem zeigen.“

Der zweite Satz macht sichtbar, was wirklich los war – und damit auch, was sich verändern muss, damit es nicht wieder so weit kommt.

Ein Beispiel aus der Praxis

Peter erzählt:

„Ich habe früher nie über Gefühle geredet und sie niemandem gezeigt. Das ging lange gut und als ich eine Trennung hatte, wurde es für mich schwieriger. Ich wollte so tun, als käme ich damit klar und habe alles mit mir alleine abgemacht. Für mich war ablenken die Lösung: viel arbeiten, mehr rausgehen und Freunde treffen. Es hat mich immer mehr unter Druck gesetzt, weil ich sehr gelitten habe und es niemandem anvertrauen konnte. Ich habe gedacht, dass andere sich belastet fühlen, wenn ich darüber rede.

In der Zeit hat sich mein Fahrverhalten geändert, ich war ungeduldiger, weniger konzentriert im Straßenverkehr und habe mich sehr über andere Autofahrer aufgeregt. Innerhalb von 2 Jahren hatte ich dann 8 Punkte.

Was ich neu gelernt habe ist, dass Gefühle zum Leben dazugehören – auch die unangenehmen. Ich war erstaunt, dass ich mit Freunden darüber reden konnte, ohne ausgelacht zu werden und kann jetzt einfach so sein, wie ich bin.“

Genauso kann es sein, dass statt Verkehrsauffälligkeiten Alkohol- oder Drogenkonsum eine Rolle spielen.

Es geht nicht darum, alles zu zerreden

Gefühle wahrzunehmen und zu benennen ist ungewohnt, wenn man es lange nicht getan hat. Dafür helfen Fragen und Impulse von außen – in kleinen Schritten, die dich nicht überfordern. Genau dafür ist das Arbeitsheft Gefühle gemacht.

Das Besondere an diesem Arbeitsheft

Du verstehst, was Gefühle mit deinem Delikt zu tun haben.
Den größten Teil unserer Entscheidungen treffen wir aufgrund von Gefühlen. Alkohol und Drogen verändern die Gefühlswelt – und auch im Straßenverkehr hast du dich anders gefühlt, wenn du schneller gefahren bist. Genau diesen Zusammenhang schaust du dir in diesem Heft an.

Du entdeckst, was dir der Konsum emotional gebracht hat.
Der Gutachter oder die Gutachterin fragt in der MPU, was dir der Alkohol, die Drogen oder dein Fahrverhalten gebracht hat. Viele sagen dann: „nichts“ oder „nur Negatives“. Ist das wirklich so? Dieses Heft hilft dir, deine ehrliche Antwort zu finden.

Du lernst einen neuen Umgang mit deinen Gefühlen.
Nicht wegdrücken, nicht nur kontrollieren: Du lernst zu verstehen, was deine Gefühle dir mitteilen – und Schritt für Schritt darauf zu vertrauen, dass du mit ihnen umgehen kannst. Das macht dich unabhängig und entspannt unterwegs.

Leicht zu bearbeiten.
Zum Ankreuzen, mit Skalen, mit vorgegebenen Satzanfängen. Du sitzt nicht vor einem leeren Blatt.

Entstanden in der Praxis.
In der Arbeit mit Menschen, die genau da standen, wo du jetzt stehst.

Station 4 von 5 Cover Arbeitsheft Gefühle

Mit MPU-Fragen aus Original-Gutachten

Download zum Ausfüllen 40 € direkt als PDF Erscheint in KürzeDieses Arbeitsheft wird gerade fertiggestellt – der Download wird hier bald freigeschaltet.Im Komplettpaket preiswerter →

So sieht es innen aus

Innenseite: Was der Gutachter oder die Gutachterin in der MPU wissen will Einleitung · Was der Gutachter oder die Gutachterin wissen will Innenseite: Was tust du, wenn dir etwas unangenehm ist? Kapitel 2 · Was tust du, wenn dir etwas unangenehm ist? Innenseite: Der innere Tresor Kapitel 7 · Der innere Tresor Innenseite: Die Fragen in der MPU mit Platz für deine Antworten Kapitel 8 · Echte MPU-Fragen mit Platz für deine Antworten

Das Heft besteht vor allem aus Fragen – mit kurzen Erklärungen dort, wo du sie brauchst. Du schreibst hinein, streichst durch, kommst zurück.

Format DIN A4 · als Sofort-Download zum Ausfüllen am Bildschirm oder Ausdrucken · im Onlinekurs interaktiv nutzbar

Ich habe Gefühle immer in schlechte und gute Gefühle unterteilt. Jetzt weiß ich, dass manche Gefühle unangenehm sind. Ich habe gelernt, damit umzugehen.– Klientenstimme

Passende Angebote

1 · Arbeitsheft Gefühle

Hier lernst du, deine Gefühle wahrzunehmen und zu benennen – und bewusster mit ihnen umzugehen. Schritt für Schritt, in deinem Tempo.

Download 40 € · gedruckt 60 € (demnächst)

Blick ins Heft
2 · Der komplette Weg

Für die MPU brauchst du mehr als deine Gefühle: deine Ziele, dein Delikt, deine Motive und die typischen Fragen aus dem Gutachten. Fünf Hefte, die aufeinander aufbauen.

Im Paket: Download 180 € · gedruckt 250 € (demnächst)

Zur MPU-Vorbereitung

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