Auf vielen Seiten gibt es kostenfreie Produkte zum Kennenlernen, Testen und für erste Erkenntnisse.Für deinen Weg zur positiven MPU
1Ziele 2Dein Delikt
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5Ausgang · MPU-Fragen

Manchmal ist das, was dich zurückhält, nur in deinem Kopf.

Station 3 von 5 – die Hintergründe deines Verhaltens.

Kostenfreies Produkt auf dieser Seite: Ein Beispiel aus der Praxis

In der MPU erzählst du nicht nur, was geschehen ist, sondern warum dir das so passiert ist.

Diese Fragen kommen im Gespräch:

„Was war der Grund/das Motiv für den Konsum/die Verkehrsauffälligkeiten/Straftaten?“
„Warum haben Sie sich nicht anders verhalten?“
„Sehen Sie Ihren persönlichen Anteil?“
„Was haben Sie in Ihren Einstellungen verändert?“

Lies sie in Ruhe. Wenn du merkst, dass dir darauf keine Antwort einfällt: Das ist normal. Fast alle stehen an dieser Stelle erst einmal ohne Antwort da.

Die häufigsten Antworten – und warum sie nicht tragen

Das hören Gutachterinnen und Gutachter jeden Tag:

„Ich war einfach dumm.“
„Das ist mir so passiert.“
„Ich weiß auch nicht, warum ich das gemacht habe.“
„Ich habe in dem Moment nicht nachgedacht.“

Diese Sätze beschreiben, wie du darüber denkst, dass du damals nicht nachgedacht hast und dass du keine wirklich tragfähige Erklärung gefunden hast. So würde jemand erzählen, dem es gerade passiert ist.

Für eine positive MPU ist wichtig, dass du erklären kannst, worüber du dir Gedanken gemacht hast. Zu welchen neuen Erkenntnissen bist du über dich selbst gekommen? Und was verändern diese Erkenntnisse in deinem Leben?

Mit diesen wirklichen Erkenntnissen wird die MPU leicht.

Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, wie ich denke.– Klientenstimme

Das klingt nach einer Antwort, ist aber keine

Antwort
Warum sie nicht trägt
„Das war einfach Gewohnheit.“
Beschreibt, dass es oft passiert ist – nicht, wozu es gut war
„Ich habe daraus gelernt, es wird mir nicht wieder passieren.“
Es bleibt offen, wie er dafür sorgen will, dass es nicht wieder passiert
„Ich hatte Stress.“
Beschreibt die Belastung, nicht warum sie zu diesem Verhalten geführt hat
„Ich hatte eine schwierige Zeit.“
Beschreibt die Umstände, nicht deinen Umgang damit
„Ich bin halt so.“
Macht dich unveränderbar – das Gegenteil dessen, was du zeigen willst

Alle diese Sätze haben eines gemeinsam: Sie handeln von den Umständen. Ein Motiv handelt von dir.

Das Motiv ist das, was dein Verhalten auslöst

Ein Delikt passiert selten aus dem Nichts. Hinter dem Konsum, der Fahrt oder der Auseinandersetzung steht meist ein Motiv: ein Bedürfnis oder eine Belastung, für die das Verhalten in dem Moment eine Lösung war. Genau dieser Zusammenhang interessiert in der MPU – denn wer sein Motiv kennt, kann erklären, wie es zum Delikt kam und was sich seitdem verändert hat.

Zwei Sätze zum Vergleich:

Ohne Motiv

„Ich hatte eine belastende Zeit.“

Mit Motiv

„In einer belastenden Zeit habe ich mich zurückgezogen, weil ich niemanden mit meinen Problemen belasten wollte.“

Der zweite Satz ist sehr viel persönlicher und erklärt, aus welchen Gründen jemand in einer belastenden Situation Alkohol oder Drogen konsumiert oder sein Fahrverhalten verändert hat.

Ein Beispiel aus der Praxis

Philipp wollte immer viel erreichen im Leben, er wollte nicht arm sein, wie die Eltern es waren. Er hat hohe Ansprüche an sich gehabt: Er meinte, er müsste für drei arbeiten, um es zu etwas zu bringen. Dafür hat er Überstunden gemacht, auf Urlaub verzichtet, ist krank zur Arbeit gegangen und hat den Kontakt zur Familie und zu den Freunden sehr reduziert. Mit der Zeit fehlte ihm ein Ausgleich, sein Privatleben, und er fühlte sich wie in einer Zwickmühle.

Wie ist der Zusammenhang zum Alkohol?

Mit der Zeit hat Philipp abends zum Abschalten und zur Entspannung regelmäßiger Alkohol getrunken. Mit der Zeit ist es mehr geworden, ohne dass er es registriert hat. Er funktionierte weiter gut und konnte alles weiter erledigen. Er erlaubte sich zwischendurch die kleinen Erholungsinseln. Eines Tages kam eine Alkoholfahrt.

Was kann Philipp nach der Bearbeitung seiner Motive in der MPU erzählen?

„Ich hatte sehr hohe Ansprüche und dachte, ich muss alles geben, um beruflich erfolgreich zu sein. Ich durfte keine Fehler machen und stand sehr unter Druck, alles unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich krank war, bin ich trotzdem arbeiten gegangen, weil ich mir keine Auszeit gönnen durfte. Es war wie in einem Hamsterkäfig, und durch den Alkoholkonsum konnte ich zur Ruhe kommen, ohne etwas leisten zu müssen.“

Was hat Philipp hier für die MPU gut erklärt?

  • Philipp hat erkannt, dass seine Ansprüche zu hoch waren und dass sie sein Verhalten bestimmt haben.
  • Er hat beschrieben, wie sich das Verhalten ausgewirkt hat – auf ihn und auf sein Leben.
  • Er kann einen Zusammenhang zum Alkoholkonsum darstellen.

Genauso kann es sein, dass statt Alkohol Drogenkonsum oder Verkehrsauffälligkeiten eine Rolle spielen.

Deine Geschichte ist eine andere als Philipps – aber auch hinter deinem Verhalten steckt ein Motiv, das sich finden lässt. Und das ist der Anfang deiner Antwort.

Es geht nicht um Fehler, die du gemacht hast

In jeder Situation haben wir mehrere Möglichkeiten, uns zu verhalten. Meistens machen wir es so, wie wir es uns angewöhnt haben – und hinter unserem Verhalten stehen Einstellungen.

Ganz einfach gesagt: Bist du ein Mensch, der eher sagt „Das Glas ist halb voll“ – oder „Das Glas ist halb leer“? Das Glas ist halb gefüllt; deine Sichtweise beschreibt es. Und wenn du diese Sichtweise auf dein Leben überträgst, siehst du eher das, was nicht klappt – oder du konzentrierst dich auf das, was gut läuft.

Unsere Motive sind uns nicht immer deutlich, sie steuern unser Verhalten im Hintergrund – sie sind unsere Autopiloten. Um sie zu erkennen, helfen Fragen und Impulse von außen, um etwas zu entdecken, was uns weiterbringt. Genau dafür ist das Arbeitsheft Motive gemacht.

Das Besondere an diesem Arbeitsheft

Du erkennst deine Sichtweisen.
In diesem Arbeitsheft entdeckst du, mit welcher Brille du auf dein Leben schaust – und verstehst, wieso du in der Vergangenheit so gehandelt hast und welche Rolle der Alkohol, die Drogen oder dein Fahrverhalten dabei hatten.

Du verstehst: Das ist gelernt – und veränderbar.
Du hast gelernt, die Dinge so zu sehen. Genau deshalb kannst du es ändern – um in Zukunft unabhängiger von deinem gewohnten Denkmuster zu entscheiden.

Leicht zu bearbeiten.
Zum Ankreuzen, mit Skalen, mit vorgegebenen Satzanfängen. Du sitzt nicht vor einem leeren Blatt. Und du musst nicht alles auf einmal bearbeiten – manche Fragen brauchen Zeit, und das ist in Ordnung.

Entstanden in der Praxis.
In der Arbeit mit Menschen, die genau da standen, wo du jetzt stehst. Die Fragen darin sind die, die wirklich weiterhelfen.

Station 3 von 5 Cover Arbeitsheft Motive

Mit MPU-Fragen aus Original-Gutachten

Download zum Ausfüllen 40 € direkt als PDF Erscheint in KürzeDieses Arbeitsheft wird gerade fertiggestellt – der Download wird hier bald freigeschaltet.Im Komplettpaket preiswerter →

So sieht es innen aus

Platzhalter · Bildergalerie mit 4–5 echten Innenseiten + PDF-Leseprobe

Das Heft besteht vor allem aus Fragen – mit kurzen Erklärungen dort, wo du sie brauchst. Du schreibst hinein, streichst durch, kommst zurück.

Format DIN A4 · als Sofort-Download zum Ausfüllen am Bildschirm oder Ausdrucken · im Onlinekurs interaktiv nutzbar

Es hat Spaß gemacht, das Heft zu bearbeiten, weil es nicht um die Fehlersuche geht, sondern darum, mich selbst besser zu verstehen.– Klientenstimme

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1 · Arbeitsheft Motive

Hier findest du heraus, was dein Motiv gewesen ist. Du bekommst Schritt für Schritt einen Einblick.

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2 · Der komplette Weg

Für die MPU brauchst du mehr als deine Motive: deine Ziele, dein Delikt, deine Gefühle und die typischen Fragen aus dem Gutachten. Fünf Hefte, die aufeinander aufbauen.

Im Paket: Download 180 € · gedruckt 250 € (demnächst)

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